Öle & Additive Eigenschaften



Die richtigen Öl-Eigenschaften für ungetrübtes Fahrvergnügen

Öl ist nicht gleich Öl: PKW- und Motorrad-Maschinerien können noch so gut designt sein – ohne den richtigen Schmierstoff verringert sich die Leistungsabgabe, der Kraftstoffverbrauch steigt an und früher oder später droht dem Motor das frühzeitige Aus. Wer also am Fahrzeugöl oder regelmäßigen Wechselintervallen spart, bezahlt unter Umständen mit einem größeren Schaden am Getriebe. Wird der Ölwechsel in Eigenregie durchgeführt, findet sich der Autoliebhaber jedoch häufig mit einer unüberschaubaren Vielzahl an Produkten und verwirrenden Herstellerangaben konfrontiert.

Viele Hersteller empfehlen, insbesondere auf die Viskosität und die Wärmeeignung von Motorölen zu achten, da diese Eigenschaften die Fließfähigkeit des Öls beeinflussen. Die Fließfähigkeit ist ein Faktor, der bei extremen Temperaturen eine wichtige Rolle spielt, da Fahrzeugöle weder zu dick- noch zu dünnflüssig sein dürfen, um eine optimale Wirkung zu entfalten. So sollten Fahrzeughalter im Winter beispielsweise auf ein Öl mit höherer Viskosität zurückgreifen und im Sommer eine niedrigere Viskositätsklasse wählen.

Eigenschaften: Was Öle leisten müssen

Fahrzeugöle bestehen in der Regel aus einem Basisöl und weiteren Inhaltsstoffen, die als „Additive“ bezeichnet werden. Diese Additive fügen den Öl-Eigenschaften weitere Merkmale hinzu, indem sie beispielsweise dafür sorgen, dass der Schmierstoff bei Minusgraden seine Fließfähigkeit behält, bei sehr hohen Temperaturen jedoch nicht zu dünnflüssig wird. Grundsätzlich gibt es sieben Eigenschaften, über die ein hochwertiges Motoröl verfügen sollte: Es sollte vor Verschleiß, vor Öl- bzw. oxidativer Verdickung und Kolben-Ablagerungen schützen, die Bildung von Ölschlamm verhindern, den Kraftstoffverbrauch reduzieren und für Fahrzeuge mit Abgasnachbehandlung geeignet sein.

Da Motoren und Getriebe je nach Marke jedoch sehr unterschiedlich gestaltet sein können und jeweils unterschiedliche Anforderungen an entsprechende Öl-Eigenschaften stellen, bietet der Markt ein breites Sortiment an Fahrzeugölen mit unterschiedlich dominanten Eigenschaften.

Mineralisch, synthetisch, teilsynthetisch – Öle und ihre Eigenschaften

Die Öle, welche bei der Herstellung eines neuen Motoröls die Basis bilden, können entweder mineralisch, synthetisch oder teilsynthetisch sein. Mineralische Öle werden direkt aus Erdöldestillaten gewonnen, während synthetische Öle synthetisiert werden. Teilsynthetische, synthetische und vollsynthetische Öle weise – im Gegensatz zu reinen Mineralölen – maximale Schmiereigenschaften auf und optimieren insbesondere in neuen Motoren die Leistungsabgabe. Durch Zugabe bestimmter Additive entstehen außerdem Leichtlauf-, Ganzjahres-, Universal- und Rußpartikelfilteröle.

Eine breite Übersicht über die verschiedenen Öle und ihre Eigenschaften bietet reifendirekt.at, wo vom Automatic Transmission Fluid- über das Hydraulic Fluid- bis hin zum wartungsintervallverlängernden Öl alle Fahrzeugöle auf Lager sind.

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