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Umrüstung auf Winterreifen

11/10/11

Rund 30 Prozent der Autofahrer in Deutschland ziehen in der kalten Jahreszeit zu spät oder gar nicht Winterreifen auf, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Goodyear. Von „O bis O“ – nach dieser Faustregel sollte bereits im Oktober auf Winterpneus umgerüstet und diese bis Ostern gefahren werden. Denn Winterreifen bedeutet nicht nur „Schneereifen“. Auch bei typischem Herbstwetter wie überfrierender Nässe oder Reifglätte bringen Winterreifen ein Plus an Sicherheit. Trotzdem ziehen knapp 17 Prozent der Befragten erst dann Winterreifen auf, wenn die Temperaturen winterlich werden, drei Prozent wenn es bereits geschneit hat oder es mit dem Sommerreifen nicht mehr weitergeht. Über zehn Prozent wechseln überhaupt nicht.
Moderne Winterreifen haben in der kalten Jahreszeit einen deutlich kürzeren Bremsweg sowie ein besseres Lenk- und Beschleunigungsverhalten als Sommerreifen. Für kurze Bremswege auf nassen, vereisten und verschneiten Straßen sind insbesondere die Gummimischungs- und Lamellentechnologie entscheidend. Laufflächenmischungen die auch bei niedrigen Temperaturen flexibel bleiben, sorgen für den Grip. Doch nur in Verbindung mit speziellen Lamellen kann die Mischung ihre volle Wirkung entfalten. Für den neuen Goodyear-Winterreifen UltraGrip 8 wurde beispielsweise eine Technologie entwickelt, die eine große Lamellendichte in der Lauffläche ermöglicht. Dies führt zu einer besseren Haftung und kürzeren Bremswegen auf Schnee und Eis. Zudem können sich die einzelnen 3D-Lamellen fest ineinander verzahnen. Das bringt Stabilität in das Profil und verkürzt den Bremsweg auf trockener und nasser Fahrbahn.
Aber nur Winterreifen mit ausreichender Profiltiefe bieten maximale Fahrsicherheit. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter. Experten empfehlen in der kalten Jahreszeit mindestens 4 Millimeter Restprofil, da unterhalb dieser Verschleißgrenze die Wintereigenschaften des Reifens deutlich nachlassen.
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