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GROSSER PREIS VON AUSTRALIEN 2012 HAMILTON ERRINGT POLE POSITION IM ALBERT PARK

18/03/12

die 21. Pole in seiner Karriere. Erstmals seit dem Großen Preis von Europa 2009 starten somit beide McLaren aus der ersten Reihe. Seine bis dahin letzte Pole Position auf Pirelli Rennreifen hatte Hamilton beim Großen Preis von Korea 2011 errungen.
Die meisten Top-Teams setzten auf die P Zero White Slicks mit der mittelharten Mischung, um die erste Runde des Qualifyings zu bestehen. Allerdings erzielten Sauber-Pilot Kamui Kobayashi und Toro Rosso-Fahrer Jean-Eric Vergne die beiden schnellsten Rundenzeiten dieser Session auf den weichen P Zero Yellow. Die beste Zeit mit den Medium-Reifen in Q1 fuhr Romain Grosjean von Lotus. Er lag nach der ersten Runde auf dem dritten Platz.
In der zweiten Session setzten die 17 verbliebenen Piloten ohne Ausnahme auf den weichen P Zero Yellow. Am Ende der zweiten Runde des Qualifyings lagen die beiden Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Michael Schumacher vorn.
Der Kampf um die Pole Position wurde in der dritten Session mit zwei Läufen auf den weichen Slicks geführt. Dabei achteten die Teams darauf, möglichst viele Sätze der weichen P Zero Yellow für das Rennen zu schonen. Während die Strecke immer griffiger und schneller wurde, beendeten die führenden Piloten ihre abschließende Runde während der letzten Sekunden des Qualifyings.
Im Verlauf des dritten Durchgangs blieb lediglich einer der zehn verbliebenen Fahrer in der Box: Toro Rossos Daniel Ricciardo.
Mark Webber von Red Bull Racing fuhr lediglich eine Runde mit den weichen Slicks.
Nachdem es gestern bei den freien Trainings immer wieder geregnet hatte, blieb es heute trocken. Die Außentemperaturen erreichten 19 Grad Celsius.
Aufgrund der gestrigen Regenfälle konnten die Teams heute Morgen beim dritten und letzten freien Training den neuen Regeln entsprechend einen Extra-Satz der Slicks nutzen. Auch diesmal war Hamilton der Schnellste. Die Bestzeit fuhr er mit den weichen Pneus, die zusammen mit den P Zero White Medium-Slicks für das Rennwochenende in Australien nominiert sind. Für das Qualifying und das Rennen gelten weiterhin die aus der vergangenen Saison bekannten Regeln. Demnach stehen den Fahrern jeweils drei Sätze der Slicks mit mittlerer und weicher Mischung zur Verfügung.
Pirelli hat für die neue Saison die Zeitunterschiede zwischen den einzelnen Mischungen verringert. Im Albert Park liegt der Unterschied zwischen der mittleren und der weichen Mischung derzeit im Bereich von 0,5 Sekunden pro Runde.
Für das Rennen am Sonntag, das über 58 Runden geht, erwartet Pirelli zwei bis drei Boxenstopps pro Team. Der weiche Slick kann ungefähr 20 Runden gefahren werden, während der Medium-Reifen bis zu 25 Runden Topleistung bringt. Das entspricht Pirellis Ziel, die Rennställe zu unterschiedlichen Rennstrategien zu ermutigen. Aufgrund der häufigen Regenfälle in Melbourne fehlen den Teams allerdings noch Daten, um ihre Taktik für das Rennen auf trockener Strecke abschließend festzulegen.
Pirellis Motorsport Direktor Paul Hembery kommentiert: “Für das heutige Qualifying gilt: Seit unserem Formel 1-Debüt im vergangenen Jahr haben wir selten eine Session gesehen, dessen Ausgang so schwierig vorherzusagen war. Das war spannend und aufregend. Aufgrund der wechselhaften Witterung am gestrigen Freitag konnten die Teams heute im einstündigen freien Training vor dem Qualifying nur eine relative geringe Menge an aussagekräftigen Daten sammeln. Zumal die Strecke diesmal noch weniger Grip als sonst hatte. Die Performance der Mischungen liegt nun viel enger beieinander, was das Rennen stark beeinflussen wird. Wir sahen heute von beiden McLaren-Piloten zwei phantastische Runden. Und wir gratulieren besonders Romain Grosjean zu seinem ausgezeichneten dritten Platz. Der amtierende GP2 Champion war einer unserer Testfahrer und machte einen tollen Job für uns. Bislang gab es kaum Möglichkeiten, auf trockener Strecke zu fahren. Daher werden die Teams jetzt weiter darum ringen, für das morgige Rennen den bestmöglichen Kompromiss für die vollbetankten Boliden zu entwickeln. Uns steht sicher ein sehr interessanter Wettkampf bevor.“
Die Top-10 Fahrer de Qualifyings nutzten folgende Reifen-Mischungen:
Hamilton: soft
Button: soft
Grosjean : soft
Schumacher : soft
Webber: soft
Vettel: soft
Rosberg: soft
Maldonado: soft
Hülkenberg: soft
Ricciardo: soft (jedoch ohne Zeitwertung)
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