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Continental sponsert Technik zum Anfassen und Mitmachen

29/03/12

Der internationale Automobilzulieferer Continental hat heute die bereits 2. Bildungspartnerschaft im Rahmen des „KiTec – Kinder entdecken Technik“-Projektes geschlossen. Neben der Grundschule Burgweinting wird nun auch die Grundschule Königswiesen mit praxisnahem Unterrichtsmaterial gefördert.
Der Standort Regensburg engagiert sich neben weiteren zehn Lokationen in Deutschland und Rumänien bei der Nachwuchsförderung und Ausbildung in den Wissensfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik [MINT].
Mit neun Veranstaltungen in Deutschland und Rumänien macht der internationale Automobilzulieferer sein Engagement offiziell und schließt 31 Bildungspartnerschaften. Mit den technischen und naturwissenschaftlichen Projekten „KiTec – Kinder entdecken Technik“ und „NaWi – geht das?“ sponsert Continental die Schulen mit Naturwissenschafts- oder Technikkisten und Know-how.
„Gerade im prägenden Grundschulalter haben wir die Chance, Kinder gezielt an diese Themen heranzuführen. So wecken wir ihre natürliche Neugier und schaffen es, die Kinder schon früh zu begeistern. Gleichzeitig profitieren die Lehrkräfte von der Unterstützung, denn die Materialien lassen sich lehrplankonform und einfach in den Sachunterricht integrieren“, erklärte Wolfgang Güntner, Standortleiter Continental Regensburg.
Annette Grimm, Leiterin Personal der Division Powertrain, erklärt die Motivation von Continental für das Projekt KiTec: „Continental hat es sich zur Aufgabe gemacht, gezielt und effektiv MINT- Nachwuchs zu fördern, auszubilden, zu rekrutieren und weiter zu entwickeln. Somit ergeben sich Chancen langfristig dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.“
Mit Hilfe der Werkzeug- und Materialkisten soll das Interesse der Grundschüler für technische Zusammenhänge geweckt werden, zugleich sollen die Mädchen und Jungen ein positives Bewusstsein für die eigenen technischen Fähigkeiten entwickeln. Ein sehr wichtiges Lernziel ist aber auch, die Teamarbeit und Sozialkompetenz zu fördern. Zudem sind Kreativität und Selbstständigkeit gefragt. Die Aufgaben erstrecken sich über ein breites Technik-Spektrum von der Statik über Kraftübertragung und Reibung bis zu Stromkreisen. Die Schüler lernen Holz und Metall zu bearbeiten, Zeichnungen zu lesen und eigene Skizzen anzufertigen – und am Schluss wissen sie aus eigener Konstruktions-Erfahrung, warum der Eiffelturm bei Sturm nicht umkippt oder wie die Lenkung im Auto funktioniert.
„Angesichts des starken Wandels und der immer höheren Anforderungen in der Berufswelt ist die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen heute notwendiger denn je. Die Partnerschaft zwischen der Grundschule Burgweinting und Continental ist daher ein sehr erfreuliches, wichtiges Signal“, ergänzte der Regensburger Bürgermeister Gerhard Weber.
„Die Erfahrungen und die Erkenntnisse, die die Schüler bei der Arbeit mit dem KiTec-Material gewinnen, wirken weit über den Sachunterricht hinaus“ ergänzten die Vertreter der beiden Grundschulen, Cäcilia Mischko, Rektorin der Grundschule Burgweinting und Christine Gürtler, Rektorin der Grundschule Königswiesen. „Denn die hier behandelten, praxisnahen Themen lassen sich gut in anderen Fächern aufgreifen, und die Förderung der sozialen Kompetenz und der Kreativität wirkt sich auf das gesamte schulische Verhalten der Kinder aus.“
Continental bringt Naturwissenschaft und Technik in die Grundschule
Das Projekt KiTec und dessen naturwissenschaftliche Variante „NaWi – geht das?“ wurden im Auftrag der Wissensfabrik vom Lehrstuhl für Didaktik der Chemie der Universität Frankfurt/Main bzw. dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen [ZNL] in Ulm und dem Lehrstuhl für Technik und ihre Didaktik an der Universität Dortmund entwickelt. NaWi deckt mit seinen Experimenten die Bereiche Wasser, Luft und Lebensmittel ab. KiTec umfasst die Bereiche Bau-, Fahrzeug- und Elektrotechnik. Die Lehrer erhalten ein umfangreiches Handbuch und werden vor dem Projektstart durch Unternehmensvertreter geschult. Diese wurden zuvor von Experten des Lehrstuhls für Didaktik der Chemie der Universität Frankfurt/Main, des ZNL und der Universität Dortmund im Umgang mit den Experimentierkisten vertraut gemacht.
Im Pilotprojekt haben sich die Continental-Standorte Babenhausen, Frankfurt, Hannover, Hannoversch Münden, Hamburg, Ingolstadt, Karben, Korbach, Northeim, Nürnberg, Regensburg und Waltershausen in Deutschland und Carei in Rumänien engagiert. Das Projekt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Wissensfabrik, einem Zusammenschluss von über 70 Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen mit dem Ziel, frühkindliche und Grundschulbildung in Deutschland zu fördern. Continental ist seit Juni 2010 Mitglied der Wissensfabrik.
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