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Elektro-Octavia auf der Prager Burg unterwegs

07/05/12

Auf historischem Terrain ist ab sofort ein Vertreter der ŠKODA Elektrofahrzeug-Testflotte unterwegs. Die Verwaltung der Prager Burg nutzt nun einen Octavia Green E Line für den täglichen Kurierbetrieb in Prag. Dabei kommt der E-Octavia vor allem für Fahrten zwischen Burg, Regierungs- und Parlamentsstellen sowie Botschaften zum Einsatz.
Die Prager Burg besteht seit dem neunten Jahrhundert und ist heute Sitz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Bis zu 140 Kilometer wird der Octavia Green E Line täglich im Dienste der Burg zurücklegen. Der weiße „Burg-Octavia“ ist einer von zehn elektrisch betriebenen Octavia, die seit Anfang dieses Jahres in Tschechien im elektrischen Praxisbetrieb unterwegs sind. Ziel des Testbetriebs ist es, praxisnahe Erfahrungen mit dem Elektroantrieb zu gewinnen.
„Wir freuen uns, dass uns die Prager Burg diese hervorragende Möglichkeit zum Praxisbetrieb des Octavia Green E Line ermöglicht“, sagt Petr Pečenka, Leiter der Vertriebsregion Tschechien. „Auf das Auto warten angesichts der Lage der Burg auf dem Hradschin anspruchsvolle Berg- und Talfahrten. Der Einsatz wird uns daher wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Elektroantriebs liefern“, so Pečenka weiter.
„Für die politische Verwaltung hat der Umweltschutz hohe Priorität. Elektrofahrzeuge stehen für Null Emissionen und lautlosen Betrieb, aber auch für Wirtschaftlichkeit“, betont Ivo Velíšek, Verwaltungsdirektor der Prager Burg. „Mit dem Octavia Green E Line können wir diese Technologie der Zukunft unter realen Bedingungen testen und gezielt Erfahrungen sammeln“, erklärt Velíšek.
Das Fahrzeug kommt primär für tägliche Kurierfahrten zwischen Burg, Regierungsamt, Tschechischer Nationalbank, Parlament, Senat und Außenministerium zum Einsatz. Auch Fahrten zu Staatsbehörden und Botschaften sind vorgesehen. Zudem sorgt der E-Kurierdienst auch für die Verbindung zum Schloss Lány bei Rakovník. Damit dürfte der Octavia Green E Line täglich zwischen 40 und 140 Kilometer zurücklegen. Drei Fahrer aus der Burgverwaltung steuern den weißen E-Kombi abwechselnd.
Die elektrische Energie bezieht der Octavia Green E Line aus einer Lithium-Ionen-Batterie. 180 Lithium-Ionen-Zellen versorgen einen Elektromotor mit einer Dauerleistung von 60 kW. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern werden die Anforderungen der meisten Berufspendler in Europa erfüllt. Der Batterieblock befindet sich unter dem mittleren und hinteren Fahrzeugboden und teils im Kofferraum. Für die Passagiere stehen fünf Sitzplätze zur Verfügung.
Basis des Octavia Green E Line ist der Octavia Combi. Aufgrund seiner modularen Bodengruppe eignet sich das Serienmodell ideal für den Einbau von Batterie, elektronischer Steuereinheiten und Elektromotor. Der Elektromotor leistet im Spitzenbereich 85 kW. Das maximale Drehmoment von 270 Nm steht bereits beim Anfahren zur Verfügung. Diese Agilität ist vor allem im innerstädtischen Verkehr ideal. Der Octavia Green E Line beschleunigt in nur zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 135 km/h.
Die Aktivitäten des tschechischen Automobilherstellers auf dem Gebiet der Elektromobilität sind ein wichtiger Bestandteil einer umfangreichen Antriebs- und Kraftstoffstrategie. ŠKODA geht dabei mittelfristig von einem Mix verschiedener Antriebe aus. Dazu gehören auch weitere Optimierungen an den hoch effektiven TDI- und TSI-Motoren und deren Getriebe.
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