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Schlank und schlau:
Die neuen Autoschlüssel von Continental

30/06/12

Downsizing ist der alles bestimmende Trend in der Automobilentwicklung. Das gilt nicht nur im Großen für Motoren oder Plattformen. Der internationale Automobilzulieferer Continental setzt diese Entwicklung sogar bis ins Detail um und präsentiert jetzt einen der dünnsten elektronischen Autoschlüssel. Aktuelle Autoschlüssel im Kartenformat sind in der Regel mehr als fünf Millimeter dick. Der neue Autoschlüssel von Continental ist dagegen nur noch 3,4 Millimeter dünn. Das hat zwar im Gegensatz zu anderen Downsizing-Anwendungen keinen Einfluss auf Verbrauch und CO2-Ausstoß des Fahrzeugs. Doch erhöht diese Entwicklung des Elektronikspezialisten dafür ungemein den Bedienkomfort. Wo bisherige Schlüsselkarten gerne auch mal die Jackentaschen ausbeulen, passt die neue Schlüsselkarte von Continental sogar in so manche Brieftasche. Trotz der geringen Dicke ist selbst das moderne PASE-System (Passive Start and Entry, passives Zugangskontroll- und Startsystem) in der Karte integriert. So kann der Fahrer die Schlüsselkarte in der Brieftasche belassen, um sein Fahrzeug zu öffnen und zu starten. In Serie gegangen ist der neue Schlüssel bereits in der neuen Premium-Limousine Kia K9 für den koreanischen Markt.
„Für den Autofahrer ist der Fahrzeugschlüssel ein ständiger Begleiter. So soll er nicht nur technisch, sondern auch optisch und haptisch beeindrucken. Mit unserer dünnsten Schlüsselkarte zeigen wir: Continental setzt den Trend zu schlankem Design konsequent um. Trotzdem bietet die Schlüsselkarte Komfortfunktionen auf dem neuesten Stand und hohe Robustheit.“, kommentiert Andreas Wolf, Leiter des Continental Geschäftsbereichs Body & Security.
Möglich wird die mehr als 20 prozentige Reduktion der Materialstärke durch ständige Weiterentwicklung der Elektronik und ein innovatives Produktionsverfahren. Zum ersten Mal stellt Continental die Schlüsselkarte mit der aus der Halbleiterfertigung entlehnten Resin Transfer Molding (RTM)-Technologie her. Dieses extrem präzise Spritzverfahren ermöglicht deutlich filigranere und dabei extrem widerstandsfähige Kunststoffteile. Die meisten Fahrzeugschlüssel werden heute in einem Spritzgussverfahren mit so genannten Thermoplasten hergestellt. Um die erforderliche Stabilität zu erhalten, benötigt dieses Verfahren allerdings eine Materialstärke von mindestens sechs Millimetern. Das RTM-Verfahren nutzt hingegen einen besonderen Epoxid-Verbundstoff, der die elektronischen Bauteile im Produktionsprozess nicht gefährdet und mit seinen sehr guten Fließeigenschaften hochpräzise und filigrane Formen möglich macht. Nach der Aushärtung bleibt das Material selbst bei hohen Temperaturschwankungen und gegen mechanische Einflüsse stabil. So müssen für Produktion und Alltagseinsatz weniger Materialreserven eingeplant werden. Das Ergebnis sind mehr als zwei Millimeter weniger Materialstärke und damit verbunden der hohe Komfortgewinn in der Brieftasche.
Obwohl die neue Schlüsselkarte von Continental dünner ist als je zuvor, bietet sie Elektronik mit modernen Komfortfunktionen. Sie ermöglicht das Öffnen, Schließen und Starten des Fahrzeuges, ohne dass man die Karte überhaupt in die Hand nehmen muss. Die Funkverbindung zur Fahrzeugelektronik ist genauso stabil wie bei den bisherigen Systemen und für die Zukunft ist die schlanke Karte bereits bestens gerüstet. Neuerungen wie die von Continental erstmals vorgestellten Anzeigen auf dem bidirektionalen Schlüssel, die auf einen Blick über den aktuellen Fahrzeugstatus informieren, sind mittelfristig ebenso möglich wie die Integration so genannter NFC-Chips. Diese Nearfield-Communication-Technologie wird vor allem bei Bezahlsystemen genutzt: Sind auf dem Schlüssel zum Beispiel die Kreditkartendaten gespeichert, kann man damit allein durch das Berühren eines Sensorfeldes etwa am Fahrkartenautomaten oder der Supermarktkasse seine Rechnungen bezahlen. Kleingeld kann man dann zu Hause lassen. So geht das Downsizing im Portemonnaie mit Hilfe von Continental weiter.
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