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Der MINI E liefert gebrauchte Energiespeicher für das Effizienzhaus Plus des Bundesverkehrsministeriums in Berlin.

12/09/12

Heute wurden in Gegenwart von Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), ein MINI E, ein BMW ActiveE und zwei Pedelecs (Elektro-Falträder) von BMW i an die Bewohner des Effizienzhauses Plus zur Nutzung übergeben. Das Modellhaus wird durch das BMVBS gefördert und kombiniert Energieeffizienz mit Elektromobilität. „Haus und Autos gehören bei unserem Langzeit-Test zusammen. Wir wollen die Themen Wohnen und Verkehr im Zuge der Energiewende gemeinsam betrachten, und das Berliner Effizienzhaus Plus ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Im Alltagsbetrieb sollen Stärken und Schwächen der Technologien gezeigt werden und uns helfen, die Systeme weiter zu verbessern. Ein besonders verbindendes Element ist bei den BMW Fahrzeugen, dass deren Batterien ein zweites Leben als Energiespeicher im Effizienzhaus führen.“, sagte Bundesbaustaatssekretär Bomba heute.

Bereits seit der Eröffnung des Hauses im Dezember 2011 durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesminister Dr. Peter Ramsauer wird das Effizienzhaus Plus mit regenerativem Strom versorgt, der in bereits gebrauchten MINI E Batterien zwischengespeichert wird. „Wir sind überzeugt, dass die Wiederverwendung von gebrauchten Fahrzeugbatterien, also Battery Second Use, im privaten und auch im industriellen Bereich höchst sinnvoll ist. Mit dieser Technologie schaffen wir es, die ökologische und ökonomische Gesamtbilanz der Batterien weiter zu verbessern, indem wir deren Nutzungsdauer deutlich verlängern. Gleichzeitig können durch den Einsatz der gebrauchten Batterien selbst noch weitere Nachhaltigkeits- und Kostenpotenziale gehoben werden – etwa durch Absenkung der Spitzenlasten im Stromnetz bzw. beim Verbraucher oder durch die lokale Speicherung regenerativer Energien“, sagte Dr. Julian Weber, Leiter Innovationsprojekte bei der BMW Group. Mit dem BMW i3 kommt Ende 2013 das erste rein elektrisch betriebene Fahrzeug der BMW Group auf den Markt. In der Folge wird auch die Menge gebrauchter Batterien sukzessive wachsen. Die Submarke BMW i bietet ihren Kunden nicht nur neue elektrische Fahrzeugkonzepte, sondern insgesamt Lösungen für nachhaltige Mobilität.

Das Effizienzhaus Plus produziert doppelt so viel Energie, wie es selbst benötigt. Überschüssige Energie wird in einem „Energiekeil“ des Hauses bestehend aus Li-Ionen Batterien vom MINI E zwischengespeichert, die alle bereits in Feldversuchen auf der Straße im Einsatz waren. Der Strom steht anschließend für das Laden der Elektrofahrzeuge der Bewohner zur Verfügung. Das Projekt dient als anschaulicher Forschungsbeitrag des Bundesverkehrsministeriums zur Umsetzung der Energie- und Klimaziele der Bundesregierung ohne Verringerung der Wohn- und Lebensqualität. Unter realen Bedingungen werden bei diesem Projekt Synergien zwischen zukünftiger Gebäude- und Verkehrsgeneration (E-Haus und E-Mobilität) erforscht.

Die MINI E Flottenversuche begannen 2009 in den USA (New York, Los Angeles sowie im Bundesland New Jersey), Großbritannien (Oxford/London) sowie Deutschland (u. a. in München und Berlin). Später kamen die MINI E auch in den Märkten Frankreich (Paris), Japan (Tokio und Osaka) und China (Peking und Shenzhen) zum Einsatz. Damit führt die BMW Group den weltweit größten Elektrofahrzeug-Flottenversuch dieser Art in sechs Schlüsselmärkten durch. Bislang haben die MINI E weitestgehend in privater Nutzung in Summe über 16 Millionen Kilometer auf öffentlichen Straßen zurückgelegt. Noch bis Mitte 2013 laufen in Deutschland MINI E in wissenschaftlichen Forschungsstudien, u. a. im bayerisch-sächsischen Schaufenster ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET in München.

Während die MINI E Versuche Erkenntnisse zum Nutzerverhalten liefern sollen, wird der BMW ActiveE vorwiegend als Versuchsträger für Mobilitätskonzepte eingesetzt, u. a. bereits im Carsharing DriveNow von BMW i in San Francisco. Der BMW ActiveE enthält bereits den Antriebsstrang des BMW i3, der Ende 2013 auf den Markt kommt. Alle gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Entwicklung der BMW i Fahrzeuge ein.
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