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WEBBER FÄHRT TAGESBESTZEIT

05/10/12

während der zweiten
Trainingseinheit zum Einsatz. Die Strecke hatte sich inzwischen auf beinahe 40 Grad erhitzt. Vitaly
Petrov von Caterham war der erste Fahrer, der sich nach etwa einer halben Stunde die P Zero
Yellow an sein Auto montieren ließ. Die schnellste Runde des zweiten freien Trainings und
zeitgleich die Tagesbestzeit gelang Red Bull-Pilot Mark Webber mit 1:32,493. Die letzte halbe
Stunde der zweiten Trainingssession nutzten die meisten Teams für lange Stints mit vollen Tanks,
um wichtige Informationen zum Reifenverschleiß zu sammeln.
Die erste halbe Runde in Suzuka ist eine nahezu direkte Serie von Kurven. Sie bringt die Reifen
schnell auf Betriebstemperatur. Doch die Slicks werden dabei stark beansprucht und haben keine
Chance, sich abzukühlen. Im vergangenen Jahr wurde ein Teil der zweiten Streckenhälfte neu
asphaltiert. Dieser Abschnitt besteht vor allem aus Highspeed-Kurven mit großem Radius. Da die
Strecke kaum genutzt wird, war der Kurs zu Beginn des Wochenendes „grün“ und rutschig. Erst
durch die beiden heutigen Trainingseinheiten der F1-Boliden lagerte sich etwas Gummiabrieb auf
dem Asphalt ab.
Paul Hembery, Direktor Motorsport bei Pirelli, kommentierte: „Die Teams konnten heute während
der freien Trainings viele Informationen sammeln. Die meisten der führenden Piloten werden das
Qualifying morgen wahrscheinlich auf den soften Slicks absolvieren. Wie immer wurde der erste
Tag genutzt, um das Verhalten der Reifen auf der Strecke zu prüfen und den Crossover-Punkt zu
ermitteln. Außerdem sammelten die Teams Daten über die Geschwindigkeit der Slicks, die mehr
als einmal zum Einsatz kommen. Darüber hinaus testeten sie, wie sich der Reifenverschleiß bei
unterschiedlichen Tankfüllungen entwickelt. Vergangenes Jahr war die Reifenstrategie
entscheidend: Jenson Button von McLaren gelang der Sieg, nachdem er von Platz zwei ins
Rennen gegangen war. Er konnte den von der Pole gestarteten Sebastian Vettel (Red Bull)
überholen, weil er einen Boxenstopp eine Runde später als Vettel absolvierte. 2011 kamen die
besten drei Fahrer mit jeweils drei Boxenstopps ins Ziel. Sie fuhren dabei die ersten drei Stints auf
dem softeren und den letzten Stint auf dem härteren Slick. Dieses Jahr werden wir wohl eher zwei
Stopps sehen. Aber das hängt auch von Faktoren wie dem Safety Car und dem Wetter ab. Wir
müssen noch einiges an Daten auswerten. Doch wir gehen bei den beiden Mischungen von 1,0 bis
1,2 Sekunden Zeitunterschied pro Runde aus. Kein Zweifel, Suzuka ist für die Reifen sehr
anspruchsvoll. Aber mit dem richtigen Reifenmanagement und der richtigen Rennstrategie gibt es
viel Raum für außergewöhnliche Leistungen. Weniger verdienen die fantastischen und
enthusiastischen Fans hier auch nicht. Sie haben uns erneut herzlich empfangen.“
Pirelli Zahlen des Tages:
Insgesamt genutzte Reifensätze
Hart 48
Soft 23
Intermediate 0
Regenreifen 0
Höchste Rundenzahl pro Mischung
Hart 917
Soft 314
Intermediate 0
Regenreifen 0
Längste Stints pro Mischung
Hart 17 (Glock)
Soft 19 (Kovalainen)
Intermediate 0
Regenreifen 0
Pirelli Fakt des Tages:
Suzuka ist eines der anspruchsvollsten Rennen des Jahres. Seit 2003 haben hier nur Fahrer mit
einem Weltmeistertitel gewonnen.
Bei sieben von zehn Grand Prix in Suzuka hat der Fahrer gesiegt, der von der Pole ins Rennen
gegangen ist.
Im vergangenen Jahr – Pirellis erster Formel 1-Saison – kamen 19 Autos ins Ziel, die weniger als
eine Runde Abstand zum Führenden hatten. Das ist bei diesem 53 Runden langen Rennen
Rekord.
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